Learning by doing, oder wie fang ich an?

Mir war mal danach festzuhalten wie ich im Bereich der Fotografie angefangen, mich weitergebildet habe und was ich heute noch an Möglichkeiten nutze. Wie heißt es so schön "man lernt nie aus" und das trifft für die Fotografie auf jeden Fall zu.

Vielleicht hilft dieser Beitrag den/die eine/n oder andere/n beim Einstieg in die Fotografie.

 

 

Gestartet, mit einer kompakten Kamera kam mir plötzlich eine "zufällig" gelungene Aufnahme auf den Datenspeicher und ich wollte ab da meeehhrrr ;-). Davor gab es das übliche Geknipse: Urlaub, Feste und zufällige Gegebenheiten. Aber ab diesen Zeitpunkt (irgendwann 2010 :-)) wollte ich mehr von diesen Fotos, die mir persönlich so gefallen.

Also, wie starten mir Wissen anzueignen, meine Frage damals. Vorab, das war und ist mein Weg gewesen, wie ihr euch rantastet müsst ihr selbst ergründen, dürft aber gerne meine Tipps benutzen ;-).

 

1. Das große weite WWW

Na klar, was sonst :-). Nicht umsonst gibt es tausende von Fotografenseiten, Youtube-Channel zum Thema Fotografie, Fotogalerien und Foren. Ich für meinen Teil habe aber bald bemerkt, Videos schauen und Seiten lesen alleine reicht nicht. Zumal am häufigsten findet man nur Infos zu der neuesten Kamera, Technik und Regeln.

 

2. Seminare/Workshops

So schön voll das Netz auch mit Infos ist, der Austausch mit anderen Fotografen b.z.w. Anleitung kann viele Lücken füllen.

Gestartet habe ich 2012, ganz simpel und kostengünstig, mit einem Seminar an der Volkshochschule in Flensburg. Dabei habe ich mir erst einmal "basics" angeeignet. Was ist überhaupt Blende, Verschlusszeit, Schärfentiefe u.s.w. und wie spielen Sie zusammen. Alles nachlesbar im Internet, aber "live" vor Ort ausprobiert nicht zu ersetzen.

Dann ging es spezieller zur Sache, ich wollte unbedingt Portraits ausprobieren. Nun hätte ich einfach jemand aus meinem Umfeld fragen können und dann fleißig rumexperementieren, aber ich habe mich entschlossen ein Seminar zu buchen bei Heiner Seemann vom Grautonstudio. Das hat mich wirklich voran gebracht. Klar, es kostet etwas Geld, aber dafür kann ich mich komplett aufs erlernen konzentrieren. Kein suchen und anleiten eines Models, kein finden einer location u.s.w.

 

3. Es tun ;-)

Natürlich mit das wichtigste. Fotos machen, machen und noch einmal machen. Auch wenn es am Anfang nicht die erwarteten Ergebnisse bringt, weiter am Ball bleiben und dann als wichtige Kompenente Feedback holen, sei es von Familie, Freunden (etwas gnädigere Kritik ;-)), Fotoplattformen und dann wieder von vorne starten. Klar gibt es Zeitpunkte wo ich gedacht habe "Mist, klappt nicht", "kein Bock gerade" und "keine Zeit".  aber wenn du es wirklich willst wirst du auch diese Momente überwinden. Wichtig ist, du darfst dir auch immer eine Auszeit nehmen, wenn du dem fotografieren nämlich "verfallen" bist fängst von ganz alleine wieder an :-).

 

So, das war im groben mein Weg, hoffe es hilft dem einen oder anderen.

In einem der nächsten Blogs werde ich dann meine Internet-Favoriten "preis" geben die mich informiert/inspiriert haben und heute noch informieren/insperieren.

 

Gruß

Stephan